COP28: Eini­gung zum Ab­schied von fos­siler Ener­gie

KlimaEnergiePolitik

| Kommentar, 13.12.2023

Die 28. Weltklimakonferenz in Dubai ist zu Ende gegangen. Sie verbuchte einige wichtige Erfolge: der lang erwartete „Loss and Damage Fund“ ist da, der „Global Methane Pledge“ ist gewachsen, und mehr als 120 Länder haben sich der Initiative der Europäischen Union zur Verdreifachung der erneuerbaren Energien und Verdopplung der Energieeffizienz bis 2030 angeschlossen.

In der Abschlusserklärung findet sich erstmals in der Geschichte der Klimakonferenzen die Formulierung wieder, die den Weg zu einer Abkehr von fossilen Brennstoffen ebnet. Der Ausstieg war zwar von der deutlichen Mehrheit der Länder gefordert worden; der nun gefundene Kompromiss fällt schwächer aus.

Die Ergebnisse, kommentiert Carolin Friedemann, Geschäftsführerin der Initiative Klimaneutrales Deutschland (IKND):

„Die erstmalige Einigung der Staatengemeinschaft auf einen „Übergang“ weg von fossilen Energieträgern ist ein Wendepunkt in der globalen Klimaschutzpolitik. Die Formulierung mag noch weich sein, aber das Signal ist doch fundamental. Das gilt auch für die überwältigende Mehrheit der Staaten, die sich mittlerweile hinter ehrgeizigen Klimaschutz stellen.

Wichtig ist im Kopf zu behalten, dass Klimaschutz kein Selbstzweck ist, sondern die Grundlagen unseres Lebens schützt und darüber hinaus einen Modernisierungs- und Innovationsschub auslöst.

Wie so oft am Ende von großen Konferenzen gilt: Worten müssen nun dringend auch Taten folgen. Mit dem Klimaclub, dem internationalen Interesse an CO2-Handelssystemen und dem Global Methan Pledge zeichnet sich hier bereits Bewegung ab.“

Abschlussdokument der COP28

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